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Kurzzeitspeicherprozesse während haptischer Wahrnehmungsprozesse

Während haptischer Wahrnehmungsprozesse müssen eine unendliche Vielzahl von Einzelinformationen selektiv verarbeitet werden. Millionen wenn nicht sogar Milliarden sensorische Inputs werden - kaum bewusst - aber dennoch mit erstaunlicher Präzision zu einem Ganzen integriert. Wie diese Prozesse im Einzelnen kortikal organisiert werden ist bislang völlig unklar. Sicher scheint aber zu sein, dass es auch in und mit diesem Wahrnehmungssystem ohne kurzzeitige Speicherung nicht geht. Uns interessieren deshalb, wie, wann und wo werden entsprechende Speicherprozesse aktiviert ; welchen zeitlichen Umfang erfordern sie. Diese Fragestellungen sind aus klinischer Perspektive u.a. für die Alzheimerforschung interessant; aus diesem Grund untersuchen wir haptische Wahrnehmungsprozesse bei Frühformen dementieller Prozesse. Wir erhoffen uns hiervon relevante Marker für eine effiziente Früherkennungsdiagnostik. Zudem schielen wir mit einem Auge auf die anderen Modalitäten und suchen nach Gemeinsamkeiten bzw. Unterschieden. Als methodisches Hilfsmittel nutzen wir hierbei Analysen des EEG-Signals.