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Smart Textiles für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (stela)

Ziel des Projektes ist es, eine textile Schnittstelle zu entwickeln, die Autonomie im Alter fördert. Durch eine bessere Vernetzung mit Angehörigen/Freunden und zusätzliche sensorische Stimulation kann mittelfristig einer Vereinsamung und damit kognitivem Abbau vorgebeugt werden. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden und eine gesunde Lebensführung aus. Letztendlich kann dadurch länger ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung gefördert werden. Der Fokus im geplanten Projekt liegt auf der Verbindung von Haptik, Kommunikation und Funktion.

Um die Wirksamkeit der geplanten Entwicklung sicher zu stellen, wird ein dreistufiges Verfahren angewendet: Zunächst findet die Entwicklung der Schnittstelle theoriegeleitet und in engem Austausch mit Vertretern der Zielgruppe statt. Im zweiten Schritt werden Materialien und Funktionen anhand von Prototypen mittels EEG-Messung auf ihre beruhigende und konzentrationsfördernde Wirkung hin analysiert. Die Ergebnisse von Schritt eins und zwei fließen in die Gestaltung der finalen Schnittstelle ein, die im Rahmen von Feldtests mit Vertretern der Zielgruppe evaluiert wird. Somit entsteht ein Produkt dessen Marketingstrategien auf zuverlässige wissenschaftliche Untersuchungen begründet werden können.

Kooperation mit

Textildesign & Designwissenschaft Burg Giebichenstein

Institut für Psychologie, MLU Halle

gefördert durch: